Reiseinformationen

Reich an Geschichte und an Gaumenfreuden

Zwischen den Pyrenäen und dem Atlantik, ganz im Norden von Aquitanien, liegt das Département Dordogne-Périgord im Südwesten Frankreichs. In Bergerac warten betagte Gebäude auf Entdecker der Geschichte, im Tal der Vézère lockt die französische Lebensart mit Genüssen für den Geist und für die Zunge. Die Grotte von Lascaux verdankt ihren Beinamen “Sixtinische Kapelle der Vorzeit” den zahlreichen Fresken, die originalgetreu zu bewundern sind. Die Ufer des Flusses zieren die Renaissancegärten im Schloss Losse, Steilküste, Höhlendorf und Wehrhaus. Eine Ferienwohnung hier, oder ein Ferienhaus lässt den Urlaub zum Erlebnis nach Maß werden. Denn die Gravuren und Malereien der prähistorischen Lagerstätten wollen angemessen und respektvoll erschlossen sein. Paläolithische Kunst hat das Nationalmuseum für aufgeschlossene Besucher gesammelt und ausgestellt. Den ältesten Kirchturm in Frankreich samt Bogenbrücke und Mönchsgarten mit Abtei hat Brantome aufzuweisen, ein urtümliches Dorf, das auch “grünes Venedig” genannt wird. Nicht weit davon thront die hochherrschaftliche Mühle, die wie ein Schiff geformt ist, neben der prächtigen Feste von Bourdeilles. Wassermühlen und Kuppelkirchen prägen das Bild auf dem Weg nach Riberac. In der Hauptstadt Périgueux lassen sich die Unterschiede der Renaissance im Mittelalter und der galloromanischen an architektonischen Details studieren. Westlich davon liegen verschlafene Dörfer, eine romanische Kirche in St. Astier, eine frühmittelalterliche Festung in Grignols, ein botanischer Schlossgarten und ein Kartäuserkloster mit Volkskundemuseum. Wer das Périgord besucht, kommt an den Erdbeeren nicht vorbei, und die sind besonders frisch auf einem der zahlreichen Märkte zu bekommen, die auch zur Nachtzeit abgehalten werden. Weinfreunde werden sich von dem Gebiet um Bergerac kaum trennen können, die Weinroute führt direkt entlang dem Pfad der Sehenswürdigkeiten. Wer im Herbst kommt, wird die Kastanien zu schätzen lernen.